verteiler  zweiter Raum, Videoinstallation one night 2005  dritter Raum, Fotografie und Plustern

 

one night  
Installation und Fotografie von Claudio Magoni und Ursula Bohren Magoni
Chelsea Galerie Laufen, BL 21. August bis 24. September 2005

 

One Night, eine Nacht, eine Nacht des Abenteuers, eine Nacht des Ausbruchs, eine Nacht des erotischen Spiels, eine leuchtende Nacht, eine Nacht von orgastischer Intensität. Zu Nachtschwärmern mutieren die Besucher und Besucherinnen, die den Gang durch die Räume der Ausstellung von Ursula Bohren Magoni und Claudio Magoni in der Chelsea Galerie in Laufen unternehmen.
In hellem Licht begrüsst uns der erste Raum. Leuchtende Farben von aufgehender, floraler Offenbarung. Blühende Blumen, die den Drang verspürt haben, für eine Nacht ihr schönstes Inneres zu entblössen. Besonders ins Auge sticht ein Tryptichon von unbändiger Sinneslust. Eine Kulmination an erotischem Effekt. Drei Innenansichten, die sich einladend mit feurig brennendem Leben präsentieren. Wie Vulkankrater, in höchster Anspannung für die Eruption bereit. Wir dringen ein in die unbekannte, mysteriöse Innenwelt.
   

 

 


Von einer Anziehung erfasst, von verführenden Schlangen bezirzt, vorbei an lianenartig verflochtenen Vegetationsstrukturen. Ein Trip in eine unbekannte Dimension. Zeitlos, in sich vergessen wird eine Reise angetreten, deren Ende wir nicht kennen. Eine Reise, die von der Verlockung geprägt und von der Lust geführt wird. Unaufhaltsam wirkt der Sog in die Tiefe des Bildes. Einmal angezogen, können wir dem Charme nicht widerstehen. Ein stimulierendes visuelles Feuerwerk. Wie Produkte dieser von Spannung geladenen Interaktion türmen sich am Boden die aus Bienenwachs geformten Plustern. Von einer orgastischen Explosion ausge-spuckt, führen sie ein pulsierendes Weiterleben in gelber Kraft.

Michael Babics

 
     

Presse:
• bazkulturmagazin pdf 198kb • Laufentaler Wochenblatt pdf 137kb

seitenanfang  zweiter Raum, Videoinstallation one night 2005  dritter Raum, Fotografie und Plustern